Plottertante https://plottertante.de Thu, 22 Feb 2018 13:17:10 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 https://plottertante.de/wp-content/uploads/cropped-Plottertante-Logo-150x150.png Plottertante https://plottertante.de 32 32 Plotten in Überlänge mit dem Roll Feeder https://plottertante.de/roll-feeder-folientiger/ Thu, 22 Feb 2018 13:04:59 +0000 https://plottertante.de/?p=11956 In Überlänge plotten, das habe ich ja schon öfter ausprobiert. Dennoch habe ich da jedesmal wirklich Respekt davor, denn wenn  etwas schief geht, ist gleich ziemlich viel Folie nicht mehr zu gebrauchen. Daher kostet mich das jedesmal ein paar Nerven. Vor allem das Laden der Folie. Bis ich damit zufrieden bin, brauche ich so einige…

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In Überlänge plotten, das habe ich ja schon öfter ausprobiert.

Dennoch habe ich da jedesmal wirklich Respekt davor, denn wenn  etwas schief geht, ist gleich ziemlich viel Folie nicht mehr zu gebrauchen.

Daher kostet mich das jedesmal ein paar Nerven. Vor allem das Laden der Folie. Bis ich damit zufrieden bin, brauche ich so einige Anläufe.

Wird die Folie nämlich auch nur leicht schief eingezogen, hat das – je länger die zu plottende Folie ist – mitunter fatale Auswirkungen.

Silhouette America selbst empfiehlt im Übrigen eine maximale Länge von 101,6 cm, wenn man ohne Roll Feeder schneidet.

Der Roll Feeder

Hier ist auch schon das Stichwort für mich. Den habe ich mir nämlich gerade kürzlich bestellt, um mir in Zukunft ein paar Nerven zu sparen, wenn ich in Überlänge plotten möchte.

Und so sieht der Roll Feeder aus

 

Es ist wirklich einfach, diesen am Plotter anzubringen – egal ob am Portrait oder dem Cameo. Der jeweilige Plotter wird einfach in die dafür vorgesehenen Vertiefungen gestellt.

 

Und als ob Nicola von Folientiger Gedanken lesen könnte, hat sie mir zufällig  zur selben Zeit ein nettes Überraschungspaket geschnürt. Das Paket ist gefüllt mit lauter perfekt vorgeschnittenen Folienrollen. Das ist ein Zeichen! Jetzt ist die Zeit gekommen, das alles mal ausgiebig zu testen!

Folienrollen von Folientiger

Hier darf ich euch mal zeigen, wie die Folien auf der Rolle daherkommen, wenn man sie von Folientiger bestellt. Alle sind bereits auf eine Kartonrolle gewickelt und lassen sich somit perfekt und sauber in den Roll Feeder einsetzen. (Dass das den kleinen feinen Unterschied ausmacht, zeige ich euch etwas später noch genauer)

 

 

Am Aufkleber erkennt man auch gleich, ob es sich um Vinyl oder Heißtransferfolie handelt. Die Heißtransferfolien sind mit einem weißen Aufkleber versehen der einen auch gleich darüber informiert, bei wie viel Grad man wie lange man pressen muss. Sehr praktisch muss ich sagen, zumal man den Aufkleber wieder perfekt dazu verwenden kann, den nicht benötigen Teil der Folie wieder ordentlich zu verschließen und beiseite zu stellen. Und beim nächsten Mal hat man diese Angaben wieder sofort griffbereit.

Das Motiv – wenn alles harmoniert

So, perfekt gerüstet war ich ja schon mal für mein Vorhaben. Fehlte nur noch das passende Motiv. Und auch hier kam zur rechten Zeit, die perfekte Datei 🙂

Bei meiner – seit nun schon mehr als 2 Jahren – lieben Freundin Céline (Céline Adekunle Design) werde ich eigentlich immer fündig. So auch diesmal. Zufällig haben wir gestern mal wieder über den Messenger getratscht, als mir einfiel, dass ich ja noch eine schöne Datei für mein Überlang-Projekt benötige. Und als ob sie es für mich (bzw. meinen Sohn entworfen hätte), hatte sie doch tatsächlich die perfekte Datei für mich parat. Einen supersüßen Feuerwehrbären. Genau DAS Motiv für meinen Sohn und DIE Datei für mich für die Überlänge. Ich liebe es, wenn sich die Dinge so wunderbar fügen!

Die Voreinstellungen im Silhouette Studio

So, alle Vorbereitungen soweit getroffen – nun noch die richtigen Einstellungen im Programm! Damit es hier ein Gesamtbild vom Plotten in Überlänge gibt, zeige ich euch noch die Einstellungen, auf die ihr im Silhouette Studio achten müsst. Aber das ist ja wirklich sehr einfach!

 

 

 

Einzig wichtig ist, dass ihr die richtige Dokumentengröße wählt. Dabei müsst ihr unbedingt darauf achten, dass ihr bei dem “Träger” auf “Keiner” stellt. Sonst ist der Schneidebereich auf die Mattengröße begrenzt und der Plotter schneidet dann nicht euer ganzes Design. Das kann man aber ohnedies noch überprüfen, sobald man in den Schnitteinstellungen ist, denn da wird ja jede zu schneidende Linie dick rot angezeigt.

Wer sein Design nicht zerlegen möchte und jedes farbige Element nach und nach auf die virtuelle Matte legen, der kann gerne das fertig zusammengesetzte Motiv auf der Matte positionieren und nach Füllfarbe (oder auch nach Linienfarbe) schneiden. Dabei dürft ihr nur nicht vergessen, dass auch wirklich immer die gewünschte Farbe ausgewählt ist – bei mir auf dem Bild habe ich gerade die schwarze Füllfarbe aktiviert.

 

Nun aber ran an den Plotter mit dem Roll Feeder!

Als erste Farbe habe ich schwarzes Vinyl genommen. Diese Folie war in meinem Überraschungspaket nicht enthalten, aber zum Glück hatte ich da noch eine Rolle – allerdings ohne Kartonrolle im Inneren – zu Hause.

Zunächst habe ich die Rolle eingelegt und den ungeraden Rand mit dem Cutter gerade geschnitten.

 

 

Da meine Rollen vom Plotter noch auf die Cameo Matte eingestellt waren, musste ich auch diese adjustieren, damit die Folie eingezogen werden konnte. Das ist ganz einfach. Ihr müsst nur den Hebel rechts beim Plotter nach unten drücken und die Stange hebt sich etwas an. Dann kann man die Rolle entsperren und bewegen. Ihr dürft nur nicht vergessen, den Hebel wieder in die obere Position zu bringen und somit wieder zu fixieren!

 

 

Dann habe ich die Folie geladen, das richtige Material zum Schneiden in der Software ausgewählt und  auf “senden” gedrückt.

Es hat soweit auch alles tadellos geklappt. Aber wie ich bereits erwähnt habe, ist meine Folie ohne dieser Kartonrolle gewesen. Nach dem Schneiden sah das Ganze dann so aus:

 

 

Nicht weiter tragisch, aber auch nicht ordentlich. Ob es bei 3 Metern länge vielleicht ein Problem geben könnte wenn der Plotter die Folie hin und her zieht kann ich leider nicht sagen, da ich das noch nicht ausgiebig getestet habe. Bei meinen ca 70 cm hier, war es kein wirkliches Problem.

Elegante Lösung mit den Kartonrollen

Im Vergleich zu meiner Folie ohne Kartonrolle, hat sich die Folie von Folientiger mit Kartonrolle im Inneren aber deutlich eleganter verarbeiten lassen.

Zum einen ist sie praktisch einzusetzen und zum andern wurde sie während des Schneidevorganges auch wunderschön wieder aufgerollt:

 

 

Zunächst hat mir die Falte die man hier im Bild erkennen kann etwas Sorge bereitet. Es war aber bei der Verarbeitung und auch der Anbringung der Folie an der Wand später überhaupt kein Problem. Bei dieser Folie dürfte es sich um eine reflektierende handeln – sie ist auch steifer als die anderen Vinylfolien und daher hat sich vermutlich diese Falte gebildet. Aber wie gesagt, hatte das keinerlei negative Auswirkung beim Verarbeiten.

Nachdem die anderen Farben meiner Datei nicht mehr überlang waren, habe ich diese normal auf der Matte geplottet.

Überlänge Entgittern und Transferfolie abringen – trickreich

Etwas kreativ darf man werden, wenn es ums Entgittern von überlangen Folien geht. Aufgrund der Lagerung auf Rollen ist das Material natürlich auch dazu geneigt sich permanent einrollen zu wollen.

Daher musste ich die Enden beschweren, damit ich gut entgittern konnte. Bei meinem Motiv war das jetzt aber auch wirklich einfach, es waren ja fast nur großflächige Elemente vorhanden. Wenn man die richtigen Schnitteinstellungen gefunden hat, kann man sogar alles auf einmal abziehen.

 

 

Und auch das Anbringen der Transferfolie bei einem überlangen Plott hat es etwas in sich. Ganz wichtig ist, dass man zunächst nur einen kleinen Teil der Transferfolie löst und auf der zu übertragenden Vinylfolie anbringt. Dies muss auch so exakt und gerade wie möglich geschehen, damit sich die Transferfolie über das gesamte Objekt legt. Wer hier schief startet, der hat nach hinten raus dann Probleme sein Vinyl richtig damit abzudecken.

Um hier Blasenbildung zu vermeiden, habe ich das Trägerpapier der Transferfolie leicht nach rechts weg gezogen und links mit dem Rakel gleich alles schön fixiert. So konnte ich mich Stück für Stück vor arbeiten.

 

 

So, jetzt muss das Ganze nur noch an der Wand angebracht werden. Zunächst mit der untersten Lage beginnen – in meinem Fall mit der schwarzen Folie.

Dann nach und nach die anderen darüber kleben. Und am Ende sieht das Ganze dann so aus:

 

 

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und bin gespannt was mein Sohn heute sagen wird, wenn er nach Hause und in sein Zimmer kommen wird.

Begeistertes Fazit

Also ich bin sowohl mit dem Roll Feeder als auch den Folien auf der Rolle von Folientiger schwer begeistert! Alles lässt sich unkompliziert und sauber verarbeiten. Das hätte ich so nicht gedacht!

Und da ich noch so einige Heißtransferfolien erhalte habe, muss ich mir jetzt aber schnell noch was überlegen, was ich Schönes aus diesen zaubern werde. Denn in Überlänge für Heißtransferfolien habe ich wirklich noch nie geplottet. Da würde mich vor allem interessieren, wie das mit dem Aufpressen klappt.

Ich glaube, ihr hört da bald wieder von mir. Aber zunächst muss ich mir hierfür ein Projekt einfallen lassen. Oder habt ihr Ideen für mich, was ich in Überlänge auf Stoff machen könnte?

Alles Liebe!

Miriam

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Heißtransferfolien: 5 wertvolle Profi-Tipps https://plottertante.de/heisstransferfolien-5-tipps/ Fri, 16 Feb 2018 10:52:55 +0000 https://plottertante.de/?p=11905   Heißtransferfolien (Flex- und Flockfolien) sind häufig verwendete Folien, um Kleidung sowie andere Textilien zu mit schönen Designs zu verzieren. Dabei kommt es immer wieder zu (vermeidbaren) Anwenderfehlern, die die vorangegangene Freude schnell wieder trüben können. In diesem Beitrag findest du 5 wertvolle Tipps für die richtige Verarbeitung von Flex- und Flockfolie sowie Qualitätstest, die du…

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Heißtransferfolien (Flex- und Flockfolien) sind häufig verwendete Folien, um Kleidung sowie andere Textilien zu mit schönen Designs zu verzieren. Dabei kommt es immer wieder zu (vermeidbaren) Anwenderfehlern, die die vorangegangene Freude schnell wieder trüben können.

In diesem Beitrag findest du 5 wertvolle Tipps für die richtige Verarbeitung von Flex- und Flockfolie sowie Qualitätstest, die du schnell durchführen kannst, um sowohl das richtige Textil zu verwenden, als auch die dauerhafte Fixierung der Folie am Textil zu überprüfen.

Herr Hildebrandt von Poli-Tape, kann mit einer mehr als 17-jährigen Erfahrung im Textilveredelungsbereich, als wahrer Experte gelten. Daher ist es mir eine große Freude, sein Wissen hier weitergeben und mit euch teilen zu dürfen (mit freundlicher Genehmigung von Herrn Hildebrandt/ Poli-Tape).

Frage 1: Warum löst sich die Folie wieder vom Stoff?

Die Ursachen für ein Ablösen von Folie liegen meist an einer nicht sachgemäßen Anwendung. Es kann nicht häufig genug betont werden, dass die Empfehlungen der Hersteller, was den Druck, die Temperatur sowie die Pressdauer betrifft, dringend eingehalten werden sollen, um langfristig zufrieden stellende Ergebnisse zu erzielen. Aber auch die Textilien selbst stellen uns oft vor eine große Herausforderung und so gilt auch hier sicherzustellen, dass das Material die Voraussetzungen erfüllt, damit sich der Heißschmelzkleber der Folie optimal mit der Struktur des Stoffes verbinden kann (Wassertropfentest).

(Zum Herunterladen des Artikels bitte auf das Bild klicken)

Frage 2: Welche Folien kann ich übereinander pressen?

Flex auf Flock…Flock auf Flock…Flock auf Flex….Flex auf Flex….was geht? Was ist weniger zu empfehlen?

(Zum Herunterladen des Artikels bitte auf das Bild klicken)

Frage 3: Kann ich testen, ob eine Folie gut am Textil halten wird?

Ja, man kann einen sehr einfachen Test durchführen, um zu überprüfen, wie gut sich Stoff mit Folie verbindet – vor allem wenn ihr eure Produkte verkaufen wollt, zahlt es sich allemal aus, diesen Test vorab durchzuführen und eventuelle Reklamationen zu vermeiden!

(Zum Herunterladen des Artikels bitte auf das Bild klicken)

 

Frage 4: Kann man den Plattenabdruck der Transferpresse vermeiden?

Was tun, wenn sich Fasern nach dem Aufpressen von Folie nicht mehr aufstellen (.z.B. bei Fleece)?

(Zum Herunterladen des Artikels bitte auf das Bild klicken)

Frage 5: Wie vermeide ich Verfärbungen der Folien?

Sicherlich hast du schon mal von Blockout-Folien gehört. Diese verhindert, dass Farbpigmente vom Stoff durch die Folie wandern und somit verfärben. Dies ist besonders bei Kleidung, die mittels Sublimationsfarbe bzw. -tinte eingefärbt wurde wichtig (z.B. Trikots oder Sportbekleidung aus Polyester).

Es gibt hier aber bereits eine neue Generation an Flex-Folien, die ebenfalls Farbmigration und somit ein Verfärben verhindern. Diese Folien sind bereits in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich und zeichnen sich dadurch aus, dass diese flexibler und somit weniger knickanfällig sind, über eine deutlich verbesserte Waschbarkeit sowie auch eine Trocknereignung verfügen. Die Folie Poli-Flex Turbo von Poli-Tape zählt zu diesen Flex-Folien.

(Zum Herunterladen des Artikels bitte auf das Bild klicken)

 

Nach diesen wertvollen Tipps von Michael Hildebrandt, steht einer erfolgreichen Verarbeitung und Anbringung der Folien am Textil nichts mehr im Wege.

Daher wünsche ich euch viel Freude und Erfolg beim perfekten Verarbeiten eurer Materialien!

Alles Liebe,

Miriam

 

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Der Heilige Nikolaus steht vor der Tür… https://plottertante.de/der-heilige-nikolaus-steht-vor-der-tuer/ Sat, 02 Dec 2017 00:31:56 +0000 https://plottertante.de/?p=11675 …und ich habe noch nichts für meine Kinder gebastelt. Herzrasen Wo bekomme ich auf die Schnelle noch eine tolle Idee her, die sich einfach umsetzen lässt? Den lieben Herrn Nikolaus hätte ich ja letztes Jahr schon gezeichnet. Der darf gerne in diesem Jahr wieder kommen. Aber irgendwie anders wäre schön. Abwechslung muss schließlich sein, nicht…

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…und ich habe noch nichts für meine Kinder gebastelt.

Herzrasen

Wo bekomme ich auf die Schnelle noch eine tolle Idee her, die sich einfach umsetzen lässt? Den lieben Herrn Nikolaus hätte ich ja letztes Jahr schon gezeichnet. Der darf gerne in diesem Jahr wieder kommen. Aber irgendwie anders wäre schön. Abwechslung muss schließlich sein, nicht wahr?

Pinterest, YouTube, Google,…

Wo suche ich denn am Besten, ohne dass ich mich stundenlang verzettle und nicht am Ende bei ganz etwas anderem lande als geplant? Ich kenne mich ja, klick-klick-klick und schon sehe ich mir an wie man Seife selber einkocht, oder Papier schöpft. Nur das, was ich eigentlich suche, finde ich nicht.

Da mir das heute nicht passieren darf, habe ich auf Pinterest verzichtet und hab mal auf YouTube nach spannenden Kanälen gesucht, die sich mit Papierverarbeitung beschäftigen. Sieh da, heute ist mein Glückstag 🙂 Da habe ich doch glatt einen wunderbaren Kanal entdeckt und sogleich viel Inspiration als auch tolle Anleitungen gefunden!

Paper Folds – Origami&Crafts!

Das klingt nicht nur vielversprechend, sondern das ist es auch!

Ein vermutlich sympathischer Mann aus Indien (ich sehe ja nur seine Hände) schneidet und faltet hier allerlei tolle Dinge aus Papier. In Summe findet man hier über 750 Werke zum Nachmachen! Und alles ansprechend aufgenommen und umgesetzt. Herz, was willst du mehr?

Ich habe ich also gleich daran gemacht in all den zahlreichen Videos zu stöbern und bei Video Nr. 753 bin ich hängen geblieben! DAS ist es! So kommt in diese Jahr der Heilige Nikolaus! Die Pop-up Karte die man unter Nr. 753 findet heißt “Heart Wiper Pop-up” und hat eigentlich so gar nichts mit dem lieben Nikolaus zu tun. Aber Frau ist ja kreativ genug, sich zumindest vorstellen zu können, wie die Karte mit einem Nikolaus anstatt einem Herzen aussehen wird, der beim Verschieben des Papiers zum Vorschein kommt.

Und da mir die Idee so gut gefällt, dass ich sie direkt umsetzen und mit euch teilen möchte, habe ich die benötigten Teile sogleich im Silhouette Studio erstellt.

ABER!

Ich wäre ja nicht die Plottertante, wenn ich mich jetzt nicht fragen würde, ob ich das überhaupt darf. Einfach seine Vorlage zum Nachfalten in eine Datei umwandeln und euch zum Herunterladen anbieten? Hm, nein, das geht natürlich nicht!

Daher hab ich den netten Inder (dass er nett ist weiß ich nun aus erster Hand) gleich kontaktiert und um seine Erlaubnis gebeten. Wer nicht fragt, der nicht gewinnt!

Et voilà – ich darf 🙂

Mit Erlaubnis vom Meister persönlich!

Bitte klickt einfach auf die Bilder, um die jeweiligen Elemente der Datei herunterzuladen:

                           

 

Hier noch ein kleines Video, wie das Ganze in Bewegung aussieht. Natürlich kann man die Karte vorne noch viel edler gestalten und auch die Schrift links “Nikolaus” kann definitiv noch eine Überarbeitung vertragen, aber dafür habe ich jetzt ja noch ein paar Tage Zeit 🙂

 

 

Und wer jetzt auch Lust bekommen hat, diese tolle Karte zu basteln, dem kann ich nur sagen, dass diese wirklich im Handumdrehen geplottet und verklebt ist. Einfacher ist fast nicht möglich!

Und da die Video-Anleitung von Parshwanath so toll gelungen ist, erspare ich mir hier weitere Erläuterungen zum Zusammenkleben.

Viel Spaß und einen schönen 6. Dezember mit Herrn Nikolaus!

Miriam

 

 

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Magie und Zauberei (2) – Analoge Animation https://plottertante.de/magie-und-zauberei-2-analoge-animation/ Wed, 18 Oct 2017 10:04:10 +0000 https://plottertante.de/?p=11111 Analoge Animation? - Klingt ja eigenartig - noch dazu wo wir ja fast alles nur noch digital erleben. Hinter diesem Begriff verbirgt sich jedoch eine tolle Technik, anhand derer aus einzelnen Bildern eine Bewegung simuliert wird. Wie das Ganze funktioniert, erkläre ich euch heute  und wer es ganz genau wissen und auch nachmachen möchte, den…

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Analoge Animation? - Klingt ja eigenartig - noch dazu wo wir ja fast alles nur noch digital erleben.

Hinter diesem Begriff verbirgt sich jedoch eine tolle Technik, anhand derer aus einzelnen Bildern eine Bewegung simuliert wird. Wie das Ganze funktioniert, erkläre ich euch heute  und wer es ganz genau wissen und auch nachmachen möchte, den lade ich herzlich ein sich mein neues Video-Tutorial zur Analogen Animation anzusehen.

Das Prinzip der Analogen Animation

Das Prinzip ist gar nicht so schwer und wenn man es einmal verstanden hat, lassen sich ganz schnell tolle Dinge erstellen.

1. Es handelt sich um eine optische Animation durch eine Bilderabfolge

  • Eine Abfolge von 6 Bildern eignet sich gut (dann beginnt der Ablauf von vorne)
  • Jedem Bild muss ein Raste subtrahiert werden

2. Die Animation/ Bewegung kommt durch die Wahrnehmung von immer nur einem        Bild auf einmal zustande.

  • das Raster zeigt immer nur ein Bild auf einmal und verdeckt die anderen fünf Bilder

3. Jedes Bild muss daher ganz bestimmt -  dem Raster nach - positioniert werden

  • die Balken des Rasters bestehen aus 5 Einheiten, danach wird 1 Einheit frei gelassen

Hier noch einmal veranschaulicht:

Es werden 6 unterschiedliche Bilder erstellt. In meinem Fall hier ein Herz um jeweils 60 Grad gedreht.

Von jedem Herzen wird das Raster subtrahiert.

 

Das Raster wird im Silhouette Studio erstellt. Die Balken sich 5 Einheiten breit und der Freiraum ist 1 Einheit breit. In meinem Fall ist 1 Einheit 0,5 mm. Daher ist ein schwarzer Balken 2,5 mm und der weiße Freiraum 0,5 mm breit.

Das farbige Positionierungsraster hilft dabei, die unterschiedlichen Bilder richtig zu platzieren. Das rote Bild kommt immer auf einen der roten Linien, das orange Bild auf eine orange Linie usw.

Wenn alles richtig ausgerichtet wurde, werden die farbigen Bilder schwarz eingefärbt, gruppiert und auf der Karte auf den gewünschten Platz positioniert.

Jetzt muss man diese Karte nun noch via Print and Cut ausdrucken, schneiden und durch die Raster-Karte ziehen.

Das Ganze sieht dann in etwas so aus:

Ich hoffe ich konnte das Prinzip verständlich genug erklären. Ganz ausführlich bespreche ich dies wie gesagt in meinem Video.

Wem diese Technik gefällt, aber es mal schnell gehen muss, dem habe ich natürlich auch schon ein paar Vorlagen erstellt. Die braucht man nur noch zu plotten 🙂

Hier geht es zu den Downloads:

Einfach auf die Bilder klicken

Fertige Vorlage zum erstellen der Rasterkarte, fertige Vorlage für die Schiebekarte (Motiv) sowie das fertige Raster mit den schwarzen Balken und die farbige Positionierungshilfe:

Fertige Vorlagen für die Schiebekarten (Motive):

Leider werden  mir bei der Umwandlung (mit der BE von Silhouette Studio) in svg  alle Größenverhältnisse durcheinander gebracht und auch die Gruppierungen bleiben nicht bestehen. Sollte jemand wissen, wie ich dieses Problem lösen kann, gebt mir bitte Bescheid, damit ich euch auch svg-Dateien anbieten kann.

Viel Freude beim Nachmachen!

Miriam

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Magie und Zauberei (1) – Thaumatrope https://plottertante.de/magie-und-zauberei-1-thaumatrope/ Fri, 06 Oct 2017 12:56:40 +0000 https://plottertante.de/?p=11085 Ein Plotter an sich ist ja schon wie Magie. Wenn man dann noch dahinter kommt, welch wunderbare Dinge man mit so einem Gerät zaubern kann, dann hat man ein wahrlich zauberhaftes Hobby gefunden! Ich bin immer wieder erstaunt, wie man alles, was man irgendwo sieht, mit dem Plotter umsetzen kann. Gestern bin ich zufällig über…

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Ein Plotter an sich ist ja schon wie Magie. Wenn man dann noch dahinter kommt, welch wunderbare Dinge man mit so einem Gerät zaubern kann, dann hat man ein wahrlich zauberhaftes Hobby gefunden!

Ich bin immer wieder erstaunt, wie man alles, was man irgendwo sieht, mit dem Plotter umsetzen kann. Gestern bin ich zufällig über Thaumatrope gestoßen. Wer mich kennt, weiß, ich liebe optische Illusionen! Und da man diese wirklich super einfach und ohne großen Aufwand selber erstellen kann, habe ich natürlich sofort welche für meine Kinder ausprobiert.

Aber HALT! Was sind den Thaumatrope überhaupt?

Das Wort setzt sich zusammen aus den Griechischen Worten “Thauma” für “Wunder” und “Trope” für “Hinwendung/ Richtung”. Man könnte ein Thaumtrope also als “Wunderrichtung” übersetzen, besser aber wäre wohl “Wunderdrehscheibe” oder so ähnlich. Da die Objekte meist auf einer runden Scheibe (aus Papier, Karton, etc.) gemalt werden.

Das Prinzip ist einfach. Auf der Vorder- als auch der Hinterseite werden zwei Zeichnungen erstellt. Das wohl bekannteste Thaumatrope hat auf einer Seite einen Vogelkäfig und auf der anderen einen Vogel. Wenn man nun die zwei Seiten zusammenklebt und zwei Schnüre befestigt, kann man das Ganze vor- oder zurückdrehen. Durch die Drehung nimmt unser Auge nun beide Seiten gleichzeitig wahr und die zwei Zeichnungen sehen aus wie eine. In unserem Beispiel sieht es also so aus, als säße der Vögel im Käfig. Ein magischer Moment – vor allem für staunende Kinderaugen!

 

Hier siehst du ein kurzes Video davon: Thaumatrope -Vogel/ Käfig

Es macht wirklich Spaß, sich hier unterschiedliche Szenarien auszudenken und auch mit Kindern lässt sich das einfach umsetzen.

Und wieso brauche ich dazu den Plotter?

Ehrlich gesagt braucht man dazu nicht unbedingt einen Plotter. Aber wer ein schönes Print&Cut Projekt sucht, für den ist so ein Thaumatrope-Projekt genau richtig! Außerdem lassen sich so die Kreise als auch die Löcher für den Faden perfekt ausschneiden und auch die Zeichnungen kann man exakt anpassen!

Aha!

Ich habe in meinem Dokument 3 Thaumatrope sowie die Vorlage für die “Wunderscheiben” (Kreise) mit Löchern erstellt. Das könnt ihr euch gerne herunterladen.

Hier als Studio3 und hier als Svg-Datei.

Und wenn ihr jetzt Lust bekommen habt selber etwas zu zeichnen, oder eure Kinder zeichnen zu lassen, so lässt sich das dann mit dem Silhouette Studio auch ganz toll nachbereiten und vervielfachen!

So hab ich es gemacht:

Zunächst habe ich mit einem Fineliner auf ein Blatt Papier gezeichnet. Zwei getrennte Bilder, die ich dann im Anschluss mit dem Silhouette Studio nachgezeichnet, gefärbt und in der Größe bearbeitet habe.

 

 

 

Schritt 4 “Drehen” muss man natürlich nicht im Programm machen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass diese Drehung beachtet werden muss, bevor man beide Kreise miteinander verbindet, ansonsten stimmen die Ausrichtungen der Zeichnungen nicht zusammen.

Schon sind wir auch schon fertig. Wir müssen nur noch alles für Print and Cut im Programm einstellen, unseren Drucker drucken und unseren Plotter schneiden lassen. 🙂

Habt ihr auch Lust bekommen auf Thaumatrope? Oder ihr habt schon welche gemacht? Ich freue mich eure Werke zu sehen! Gerne auch in meiner Facebookgruppe “Plottertante”!

Viel Freude beim Nachmachen und ganz liebe Grüße,

Miriam

 

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Shortcuts II – da gibt’s noch mehr https://plottertante.de/shortcuts-ii-da-gibts-noch-mehr/ Thu, 17 Aug 2017 08:56:00 +0000 https://plottertante.de/?p=10901 Es freut mich ungemein, dass meine Liste mit den Shortcuts so gut bei euch angekommen ist! Darum möchte ich euch jetzt noch auf ein paar Feinheiten hinweisen, die sich noch im Silhouette Studio Programm verstecken. Damit es übersichtlich bleibt und auch leicht nachzuvollziehen ist, findet ihr hier Bilder mit kurzen Beschreibungen.        …

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Es freut mich ungemein, dass meine Liste mit den Shortcuts so gut bei euch angekommen ist! Darum möchte ich euch jetzt noch auf ein paar Feinheiten hinweisen, die sich noch im Silhouette Studio Programm verstecken.

Damit es übersichtlich bleibt und auch leicht nachzuvollziehen ist, findet ihr hier Bilder mit kurzen Beschreibungen.

 

 

 

 

 

 

Kennt ihr noch weitere hilfreiche Shortcuts? Dann freue ich mich, wenn ihr euch bei mir meldet und mir diese verratet!

Liebe Grüße und viel Freude beim Kreativsein!

Miriam

 

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Shortcuts – mehr als nur “copy and paste”! https://plottertante.de/shortcuts-mehr-als-nur-copy-and-paste/ Thu, 10 Aug 2017 14:07:27 +0000 https://plottertante.de/?p=10873 Den Begriff “Shortcuts” kennt sicherlich so gut wie jeder. Das sind Tastenkombinationen, die man drückt, um schneller und effizienter Arbeiten zu können. Die bekanntesten sind sicherlich die zwei für “copy” (PC: strg+c, MAC: cmd+c) und “paste” (PC: strg+v MAC: cmd+v). Aber da gibt es sehr viel mehr zu entdecken! Und wenn man sich mal ein…

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Den Begriff “Shortcuts” kennt sicherlich so gut wie jeder. Das sind Tastenkombinationen, die man drückt, um schneller und effizienter Arbeiten zu können. Die bekanntesten sind sicherlich die zwei für “copy” (PC: strg+c, MAC: cmd+c) und “paste” (PC: strg+v MAC: cmd+v). Aber da gibt es sehr viel mehr zu entdecken! Und wenn man sich mal ein wenig einen Überblick verschafft hat, dann wird das Arbeiten wirklich noch mal so lustig und man kommt so richtig in einen Flow 🙂

Da die meisten Übersichtstabellen für Silhouette Studio aber auf Englisch oder einfach nicht einladend aufbereitet sind – man also keine große Lust verspürt, sich diese Tabellenübersichten anzusehen – habe ich versucht das Thema für deutschsprachige Nutzer etwas aufzupeppen.

Das Dokument mit der Tastatur gibt eine Übersicht über jene Werkzeuge, die man direkt mittels Drücken von nur einer Taste aktivieren kann. Das erspart einem das ewige Auswählen mit dem Maus-Cursor im Programm. Einfach toll!

Die anderen Shortcuts sind in einem zweiten Dokument (in der Version “grau” auf 3 Dokumente aufgeteilt) übersichtlich zusammengestellt – sofern vorhanden auch gleich mit einem kleinen Icon, damit gleich ersichtlich ist, wo man diese Funktion auch im Programm finden und auswählen kann. Gerade für Anfänger ist dies eine gute Möglichkeit sich einzuarbeiten und alles schnell zu finden.

Da ich möglichst vielen Personen und ihren Vorlieben gerecht zu werden versuche, habe ich die Vorlagen in 3 Varianten zusammengestellt. Jede Variante enthält exakt die gleiche Information, lediglich das Design ist unterschiedlich:

1x in mint – ich mag einfach die Farbe gern

1x in grau für einen guten Kontrast sowie auf mehrere Blätter aufgeteilt (daher auch größer und lesbarer)

1x mit Grafiken aufgepeppt, für alle, die es bunt mögen

Je nachdem für welche Version ihr euch entscheidet, müsst ihr nur auf das entsprechende Bild klicken und die Datei wird heruntergeladen:

MINT:

              

BUNT:

              

GRAU/ KONTRASTREICHER UND GRÖSSER/LESBARER:

              

             

 

Ich hoffe, ich habe den Geschmack so treffen können und dass es mir gelingt, den einen oder anderen dazu zu motivieren, sich die Shortcuts näher anzusehen. Es müssen ja nicht gleich alle auf einmal gelernt werden. Aber bei jedem Projekt ein bis zwei neue Shortcuts würden sich schon sehr bald bezahlt machen und euren Arbeitsfluss positiv beeinflussen.

Ich wünsche euch ganz viel Freude und ein frohes Schaffen!

Ganz liebe Grüße,

Miriam

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P2o – Zeichenfläche erstellen https://plottertante.de/p2o-zeichenflaeche/ Tue, 04 Jul 2017 10:38:34 +0000 https://plottertante.de/?p=10790 Heute erkläre ich euch, wie ihr die Zeichenmatte für den P2o ganz einfach selbst erstellen könnt. Prinzipiell geschieht dies nach dem gleichen Prinzip wie auch die virtuelle Schneidematte eures Portraits oder Cameos und die echte Schneidematte zusammen arbeiten. Diese sind einander angepasst und daher schneidet eurer Plotter immer da, wo ihr eure Designs in der…

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Heute erkläre ich euch, wie ihr die Zeichenmatte für den P2o ganz einfach selbst erstellen könnt.

Prinzipiell geschieht dies nach dem gleichen Prinzip wie auch die virtuelle Schneidematte eures Portraits oder Cameos und die echte Schneidematte zusammen arbeiten. Diese sind einander angepasst und daher schneidet eurer Plotter immer da, wo ihr eure Designs in der Software positioniert.

Für den P2o steht aber eine kleinere Zeichenfläche zur Verfügung und daher muss dies sowohl in der Software als auch an der Schneidematte angepasst werden. Das ist aber ganz einfach und ich zeige euch Schritt für Schritt wie ihr vorgehen könnt.

Ich habe euch die Zeichenfläche für den Cameo und den Portrait hier als Download hinterlegt. Bitte öffnet die entsprechende Vorlage in eurem Programm.

Es ist ganz wichtig, dass ihr die Zeichenfläche im Programm immer exakt gleich positioniert, um präzise Ergebnisse zu erhalten.  Das ist sehr einfach einzustellen, denn ihr habt links oben ein Fadenkreuz, welches ihr an den Linien der virtuellen Schneidematte ausrichten könnt. Merkt euch nur, an welchen Linien ihr euch orientiert! Ich habe mich hier z.B. nach der unteren Linie der ersten Kästchenreihe gerichtet.

Jetzt könnt ihr die Zeichenfläche auch in der Bibliothek abspeichern. Bei mir liegt die Zeichenfläche bei erneutem Öffnen immer exakt an dieser Stelle. Sollte dies einmal nicht so sein, könnt ihr aber problemlos nachjustieren, da ihr ja wisst, an welchen Linien ihr euch orientieren müsst.

Im Großen sieht das Ganze dann so aus:

Damit diese Zeichenfläche auch auf eurer echten Schneidematte zu sehen ist, müsste ihre diese direkt von P2o zeichnen lassen. Da ich persönlich eine alte Schneidematte von Silhouette genommen habe, habe ich einfach ein 12×12 Zoll Papier direkt auf den gesamten Mattenbereich geklebt.

Natürlich kann man sich auch eine eigene Matte erstellen oder auch ein kleineres Papier nehmen – ich finde 12×12 Zoll deshalb praktisch, weil es genau den gesamten Schneidebereich abdeckt und ich im Anschluss das Papier ganz einfach und exakt unter der Matte wieder anbringen kann.

Nun habe ich die Matte wie gewohnt geladen und den P20 eingesetzt bzw. alle Teile positioniert: Das Gestell wird einfach vor den Plotter gelegt (der Untergrund darf nur nicht zu rutschig sein), der Halter wird in den Messerhalter und die Klammer oben drauf gesteckt. Die Klammer muß dabei am schwarzen Kreis ankommen und das Ganze ein wenig nach unten drücken.

Tipp: schaltet zunächst den Plotter ein und steckt erst dann die Klammer fest! Beim Cameo 3 fährt dieses weiße Gehäuse nach dem Einschalten nämlich zunächst ganz nach links und die Klammer würde gegen die linke Seitenwand gedrückt. Sobald der Plotter an ist, passiert dies aber nicht mehr!

Der Halter sollte dabei so gut wie möglich in einem 90 Grad Winkel fixiert werden:

Nun wird der Stift in den Kaliber gesteckt und in der Höhe angepasst (mit dem Inbusschlüssel- hier rechts im Bild) zu fixieren). Am Anfang ist das einfach auszuprobieren, aber man hat den Dreh schnell heraus, welcher Stift wie eingestellt werden muss, um nicht zu stark nach unten gedrückt zu werden oder zu wenig, sodass er nicht richtig malt.

Ist der Stift im Kalieber richtig eingestellt (1-2 mm ober der Matte – je nach Stift leicht unterschiedlich), drückt ihr den Stift von oben leicht nach unten und erstellt einen Referenzpunkt direkt auf dem Papier. Für alle weiteren Verwendungen einfach den Stift an diesem Ausgangspunkt ausrichten, um sicher zu stellen, dass auch in weiterer Folge an der richtigen Stelle der Zeichenmatte gemalen wird.

Nun müsst ihr im Programm noch einstellen, dass ihr skizzieren und nicht schneiden wollt.

Meine Einstellungen waren folgende:

Material: Karton: auf Skizze mit Stiftehalter, Geschwindigkeit 2, Dicke 20

Aktion: Tool 2 auf Skizze und Stiftehalter

Stift: Kabelmarker

Dann auf “senden” und den Plotter eure Zeichenfläche malen lassen 🙂

Das dauert ein wenig, vor allem, wenn ihr euch wie ich auch, die Zahlen malen lässt – ich finde das aber beim exakten Positionieren auf der Matte sehr hilfreich.

Am Ende sieht das Ganze dann so aus:

Nun müsst ihr nur noch vorsichtig die Matte vom Papier lösen und die Zeichenmatte unter die Schneidematte kleben (Tesa), damit sie von unten durchscheint.

Herzliche Gratulation – wir sind fertig! 🙂

Achtet bitte darauf, dass ihr den Punkt, den ihr zu Beginn auf das Papier gemacht habt, durch die Matte gut sehen könnt. Denn nach diesem Punkt müsst ihr euch bei der Positionierung des verwendeten Stiftes immer richten, bevor ihr einen neuen Gegenstand bemalt. Dieser Stift muss direkt über diesem Punkt positioniert sein!

Eure zu malenden Designs müsst ihr auf der virtuellen Schneidematte positionieren – den zu bemalenden Gegenstand auf eurer gezeichneten Zeichenvorlage. (Der Gegenstand darf nicht oberhalb der Zeichenfläche überstehen!). Damit am Ende aber nur das gewünschte Design gezeichnet wird und nicht mehr die Zeichenmatte selbst, müsste ihre diese zunächst markieren und auf “nicht schneiden” bzw. ” keine Skizze” stellen! (es dürfen in der Schneideansicht keine dicken roten oder blauen Linien zu sehen sein)

Und nun: viel Freude beim Erstellen eurer Matte und dem Beschriften von Gegenständen 🙂

Miriam

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Schwerpunktthema: Heißtransferfolie (1) – Materialkunde https://plottertante.de/heisstransferfolie-1-materialkunde/ Fri, 05 May 2017 08:05:35 +0000 https://plottertante.de/?p=3798 Bei meinem neuen Schwerpunktthema dreht sich alles um Heißtransferfolie bzw.  darum, wie man (farbige) Bügelbilder erstellt. Heißtransferfolie – was ist das überhaupt? Ihr habt sicher schon von Flex- und Flockfolie gehört. Das sind die zwei meist verwendeten Heißtransferfolien, wenn es darum geht Plotts auf Stoff zu bringen. Flexfolie hat eine glatte Oberfläche wohingegen sich Flockfolie samtartig anfühlt. Darüber hinaus…

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Bei meinem neuen Schwerpunktthema dreht sich alles um Heißtransferfolie bzw.  darum, wie man (farbige) Bügelbilder erstellt.

Heißtransferfolie – was ist das überhaupt?

Ihr habt sicher schon von Flex- und Flockfolie gehört. Das sind die zwei meist verwendeten Heißtransferfolien, wenn es darum geht Plotts auf Stoff zu bringen. Flexfolie hat eine glatte Oberfläche wohingegen sich Flockfolie samtartig anfühlt.
Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Spezialfolien wie z.b. Glitzerfolie, Holographiefolie, reflektierende Folie, nachtleuchtende Folie, 3D Folie, etc.)

 

 

Ihr habt sicher schon gehört, dass man bei Heißtransferfolien wie Flex- und Flockfolie vor dem Plotten auf keinen Fall das Spiegeln vergessen darf. Das liegt daran, weil sich diese Folien (meist) schon auf einer Trägerfolie befinden. Man benötigt also keine Übertragungsfolie wie es z.B. bei Vinylfolie der Fall ist.

Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, habe ich eine kleine Skizze erstellt:

 

 

Die Trägerfolie wird also auf die Matte geklebt. Aufgrund dieser Trägerfolie kann man diese Folien natürlich auch ohne Matte schneiden. Solange euer Folienstück aber auf der Matte Platz hat, empfehle ich diese auch zu benutzen.

Anfangs ist es gar nicht so einfach zu sehen, wie herum die Folie nun richtig liegt – allgemein heißt es, dass die Trägerfolie glänzt und daher die glänzende Seite nach unten auf die Matte kommt. Wer sich hier unsicher ist, dem empfehle ich einfach ein kleines Eck der Folie abzulösen:

 

 

Um euer Motiv nun auf den Stoff zu bekommen, braucht es aufgrund der Trägerfolie keine andere Übertragungsfolie mehr.

Nach dem Entgittern (also dem Entfernen jener Folienteile, die nicht zu eurem Motiv gehören), positioniert ihr euer Motiv direkt am Stoff. Die Seite mit dem Schmelzklebstoff liegt also nun direkt am Stoff auf und die Trägerfolie schaut nach oben. Das ist der Grund, warum das Spiegeln so wichtig ist!

Beim Schneiden ist die Trägerfolie unten, beim Anbringen auf den Stoff oben. Es gibt also eine 180 Grad Drehung des Motivs! Um diese Drehung auszugleichen, spiegelt man das Motiv vor dem Schneiden um genau diese 180 Grad. Auch das veranschauliche ich am besten bildlich:

 

An dieser Stelle möchte ich kurz auf mein Video Rund ums Plotten: Folien (Flex, Flock und Vinyl) verweisen, in welchem ich die Folien sowie das Spiegeln auch erkläre.

Welche Heißtransferfolien gibt es eigentlich?

Meiner Recherche nach zu urteilen gibt es ein paar gängige Hersteller, die in den meisten Plotter-Shops vertreten sind.

Allen voran ist hier die Poli-Tape Group zu nennen. Aber auch Siser und Gröner habe ich häufiger gefunden. Daneben noch Stahls, Schulze, Spandex und IVM. Bestimmt ist meine Liste unvollständig. Da aber alleine diese Hersteller zu finden mit Aufwand verbunden war, denke ich, dass ich zumindest keinen der großen Produzenten übersehen habe.

Am häufigsten bin ich über die Heißtransferfolien der Poli-Tape Group gestolpert. Diese bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Folien an. Die, so wie ich denke, am häufigsten genützten, stelle ich hier kurz vor.

 

POLI-FLEX® PREMIUM (zertifiziert nach OekoTex®Standard 100 Produktklasse 1) ist geeignet für:

  • Baumwolle
  • Mischgewebe aus Polyester/Baumwolle
  • Polyester/Acryl

z.B. für T-Shirts, Trikots, Sport- und Freizeitbekleidungen, Sporttaschen, etc.

Nach dem Anbringen auf dem Stoff, ist der Träger WARM abzuziehen!

Diese Folien sind waschbar bis 80 °C, Trockner geeignet sowie auch chemisch reinigungsbeständig.

 

POLI-FLEX® TURBO (zertifiziert nach OekoTex®Standard 100 Produktklasse 1)

Diese Folie zeichnet sich durch einen besonderen Heißschmelzkleber aus, der sich schnell sowie materialschonend schon bei geringer Temperatur übertragen lässt. Diese Folie ist geeignet für:

  • Nylon
  • Baumwolle
  • Polyester
  • Mischgewebe aus Polyester/Baumwolle
  • Mischgewebe aus Polyester/Acryl

z.B. also für T-Shirts, Trikots, Sport- und Freizeitbekleidungen, Sporttaschen, etc.

Nach dem Anbringen auf dem Stoff, ist der Träger WARM abzuziehen! Bei den Neonfarben (4903, 4940 – 4943) ist lauwarm abzuziehen.

Diese Folien sind waschbar bis 60°C.

 

POLI-FLEX® STRETCH (zertifiziert nach OekoTex®Standard 100 Produktklasse 1)

Diese Folien sind sehr dehnbar und besitzen eine matte, reflektionsfreie Oberfläche. Sie sind geeignet für:

  • Baumwolle
  • Mischgewebe aus Polyester/Baumwolle
  • Mischgewebe ausPolyester/Acryl.

z.B. also für T-Shirts, Trikots, Sport- und Freizeitbekleidungen, Sporttaschen, etc.

Diese Folien sind waschbar bis 60 °C, Trockner geeignet sowie auch chemisch reinigungsbeständig.

Die Farbpalette ist hier leider etwas eingeschränkt und begrenzt sich auf schwarz, weiß, grün, blau, rot und gelb.

POLI-FLEX® NYLON (zertifiziert nach OekoTex®Standard 100 Produktklasse 1)

Diese Folien sind besitzen einen speziellen Schmelzklebstoff, für die Beschriftung von

  • hydrophobierten, wasserabweisenden Nylongeweben

z.B. Windjacken, Regenschirmen, etc.

Diese Folien sind waschbar bis 40 °C

Darüber hinaus gibt es natürlich noch zahlreiche andere Folien, natürlich auch von anderen Herstellern. Diese habe ich wirklich nur als Beispiel herausgegriffen, um die unterschiedlichen Eigenschaften der Folien, sowie Materialien die beplottet werden können etwas zu veranschaulichen.

Alle diese Folien können von marktüblichen Schneideplottern geschnitten werden und werden im Anschluss idealerweise mit einer Transferpresse angebracht. Alternativ reicht natürlich auch ein Bügeleisen. Dabei sollte man jedenfalls darauf achten, wirklich mit viel Druck anzupressen (hier ist also wirklich vollster Körpereinsatz nötig, wenn die Folie dauerhaft haften bleiben soll). Wenn möglich, sollte das Bügeleisen auch über keine oder so wenige Dampflöcher wie möglich verfügen. An diesen Stellen kann ja kein Druck ausgeübt werden und dies kann sich negativ auf das Ergebnis auswirken.

Sowohl bei der Verwendung einer Transferpresse, als auch bei einem Bügeleisen, muss entweder eine Teflonfolie oder alternativ Backpapier gelegt werden.

Wer eine Transferpresse besitzt und nicht jedesmal an die Teflonfolie denken möchte, der kann sich auch eine selbstklebende Teflonfolie kaufen und diese direkt an der Transferpresse anbringen.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag ein wenig zum allgemeinenVerständnis dieser Technik beitragen.

In meinem nächsten Beitrag geht es dann um die konkret Anwendung dieser Folien, wie man das Design im Programm dafür aufbereitet, wie diese geschnitten werden und natürlich wie man die geschnittenen Motive im Anschluss richtig auf den Stoff aufpresst.

Da ich weiß, dass vor allem mehrfarbige Plotts auf großes Interesse stoßen, werde ich natürlich Schritt für Schritt erklären (ein Video dazu ist auch geplant), wie ihr hier vorgehen müsst.

Bis dahin die liebsten Grüße und frohes Schaffen!

Miriam

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Hasenfamilie – Putzige Kartonaufsteller mit Print and Cut https://plottertante.de/hasenfamilie-print-and-cut/ Thu, 30 Mar 2017 10:51:41 +0000 https://plottertante.de/?p=3749 Heute habe ich dir eine Hasenfamilie mitgebracht. So kurz vor Ostern dürfen die kleinen Häschen natürlich nicht fehlen. Die Datei ist für Print and Cut bereits aufbereitet und du musst nur noch Papier in deinen Drucker legen und schon kannst du deine Hasenproduktion starten! Der Besondere liegt aber im Detail! Du wirst feststellen, dass es zwei Dateien gibt…

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Heute habe ich dir eine Hasenfamilie mitgebracht. So kurz vor Ostern dürfen die kleinen Häschen natürlich nicht fehlen.

Die Datei ist für Print and Cut bereits aufbereitet und du musst nur noch Papier in deinen Drucker legen und schon kannst du deine Hasenproduktion starten!

Der Besondere liegt aber im Detail!

Du wirst feststellen, dass es zwei Dateien gibt – “Vorderseite” sowie “Rückseite”!

Da Kartonaufsteller sowohl von Vorne als auch von Hinten zu sehen sind, zeige ich dir jetzt, wie du mittels Print and Cut dein Papier beidseitig bedrucken und im Anschluss plotten kannst.

Bei mir ist das Ergebniss leider nicht ganz so schön geworden, da der Drucker das Papier nicht exakt gleich eingzogen hat. Wenn du hier einen Tipp für mich auf Lager hast, wie ich das mit dem Drucker besser mache, würde ich mich freuen, diesen zu hören!

Was du aber in Silhouette Studio tun musst, damit du überhaupt beidseitig drucken kannst, das kannst du hier gerne nachlesen.

Hier siehst du die beiden Seiten des Hasen:

 

Um im Studio eine Print and Cut Datei so aufzubereiten, dass du dein Motiv sowohl vorne als auch hinten sehen kannst, ist nicht sehr schwer. Eigentlich musst du nur wenige Schritte beachten.

Als erstes platzierst du deine Motive so auf der Matte, wie du möchtest. Wichtig ist nur, dass du alle deine Motive am Ende gruppierst!

Als nächstes musst du deine gruppierten Motive zentriert in der Seitenmitte ausrichten. Das ist kinderleicht! Du markierst deine gruppierten Motive, klickst in der Symbolleiste auf das “Ausrichten-Symbol” und bei dem Fenster das sich öffnet klickst du auf “Seitenmitte”.

Hier bitte abspeichern! Damit stellst du sicher, dass du nichts mehr an dieser Einstellung verändern kannst bzw. falls doch, kannst du immer wieder die richtige Datei (Vorderseite) öffnen.

Dann legst du dir entsprechendes Papier in den Drucker – ich habe 270g Kartonpapier verwendet – und druckst diese Seite aus.

Tipp: Achte darauf wie du das Papier im Drucker einlegst und auf welche Seite deine Motive wie herum gedruckt werden, sonst kann es schnell passieren, dass du das Papier beim Einlegen für den Druck der zweiten Seite falsch herum liegen hast!

Nachdem wir die Vorderseite soweit fertig erstellt haben, verändern wir die Seite für dir Rückseite. Zunächst spiegle deine gruppierten Motive!

Die gespiegelten Motive richtest du wieder an der Seitenmitte aus: markieren, Ausrichten Symbol anklicken, “Seitenmitte” wählen.

Nun musst du nur das Papier, auf welchem du bereits die Vorderseite gedruckt hast erneut einlegen und druckst auf die Rückseite des Papiers noch einmal deine gespiegelten Motive.

Speichere dir auch diese Seite, damit du später immer wieder sofort plotten kannst, ohne deine Motive erneut aufbereiten zu müssen!

TIPP: Kontrollieren vor dem Plotten, ob deine entsprechenden Motive auch wirklich richtig positioniert sind und du nicht, vor dem Bedrucken der Rückseite, aus versehen das Papier um 180 Grad falsch gedreht hast!

Jetzt muss du nur noch deinen Plotter aktivieren und deine Hasenfamilie ausschneiden lassen 🙂

TIPP: Achte darauf, dass du das Papier mit der gleichen Seite nach oben auf deine Matte positionierst, die du auch in der Software siehst!

Als letztes musst du nur noch deine Hasen auf ihre Halter stecken und ihnen ein schönes Plätzchen suchen 🙂

Vorderseite: anklicken und downloaden                              Rückseite: anklicken und downloaden:

 

Ich wünsche dir schon mal Frohe Ostern und ein schönes Fest!

 

Miriam

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